25 Jahre Marie Hager-Kunstverein-Burg Stargard e.V.


 

Die spätimpressionistische Künstlerin Marie Hager lebte von 1872 bis 1947. Im Jahr 1921 ließ sie sich in Burg Stargard das Haus bauen und lebte dort bis zu ihren Tod.

 

 

 

Im Januar 1996 gründete sich der Marie Hager-Kunstverein-Burg Stargard e.V..

Zuvor kam es 1991 zu einem Schenkungsvertrag zwischen der Nichte von

Marie Hager und Stadt Burg Stargard. Grundstück, Gebäude und 30 Gemälde gingen an die Stadt, mit dem Wunsch und der Auflage aus dem ehemaligen

Wohn- und Atelierhaus der Künstlerin, in der Dewitzer Chaussee 17,

eine Gedenkstätte zu schaffen und den Nachlass der breiten kunstinteressierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

 

 

Der Verein machte sich satzungsgemäß zur Aufgabe, die Stadt bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Das heißt konkret: Pflege der Erinnerung an das künstlerische Schaffen Marie Hagers, Sammlung, Bewahrung und Erhaltung der von Marie Hager geschaffenen Kunstwerke sowie des sonstigen künstlerischen Nachlasses.

 

 

 

Seit der Gründung organisiert der Verein am Standort ganzjährig neben den ständigen Hager-Ausstellungen, Sonderausstellungen von Künstlern und Kunstschaffenden der Region, Zeitgenossen von Marie Hager und auch von Malschülern.

 

Des Weiteren finden in den Räumen und auf dem Gelände des Hager-Hauses Veranstaltungen wie Museumstag, Kunst:OFFEN, Malaktionen, Kunsthandwerkermärkte usw. statt.

 

Insbesondere unterstützt der Verein die Stadtverwaltung Burg Stargard bei der Gewährleistung der Öffnungszeiten am Wochenende und bei Ausstellungsführungen.

 

Durch Einwerbung von Spenden und Gewinnung von Sponsoren konnten Gemälde restauriert und Ankäufe getätigt werden. Es kam zu Schenkungen und Dauerleihgaben an Galerie im Hager-Haus.

 

Durch die Tätigkeit des Vereins wurde das Hager-Haus und ihre ehemalige Bewohnerin, sowie die Stadt Burg Stargard weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

 

Im Jahr 2018 kam es zu einer umfangreichen Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes und einer Erweiterung durch einen Anbau. Die Stadtbibliothek zog mit ein und es entstand ein kleines Kunst- und Kulturzentrum.

 

 

 

Mit der derzeitigen, unter Corona Bedingungen, präsentierten Sonderausstellung „LICHTBLICKE“ geben einige Vereinsmitglieder Einblicke in eigenes künstlerisches Schaffen und stellen aus Anlass des 25.Geburtstages des Vereins eigene Arbeiten in großer Vielfalt vor. Gezeigt werden Arbeiten in Malerei, Grafik und Keramik zu unterschiedlichsten Themen.

 

Der Verein dankt insbesondere seiner langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiterin für die Umsicht, die große Einsatzfreude und das Organisationstalent. 2020 war es uns gelungen durch Förderungen vom LAGuS und vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eine Vollzeitstelle zu schaffen, die 2021 um 12 Monate verlängert werden konnte. Dafür herzlichen Dank.

 

 

 

Wer Freude an Kunst und Malerei hat, kann jederzeit gern Mitglied im Verein werden und uns bei unseren zukünftigen Aktivitäten gern unterstützen.

 

 

 

Adelgunde Radke